
- Geschichte
- Technik
- Wirkungsweise
Geschichte
Shiatsu ist eine japanische Behandlungsmethode, deren Wurzeln in der chinesischen Heilkunde
liegen.
Shiatsu ist eine Therapieform, die auf dem Wissen und den Lebensweisheiten der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) basiert. Es ist eine Heilkunst, deren Ursprung auf die Anfänge der Akupunktur und Akupressur vor mehreren tausend Jahren zurückgeht und aus der die Druckmassage, das Shiatsu, entstanden ist. Die heutige bei uns praktizierte Form des Shiatsu wurde in Japan weiter entwickelt und ist unter Einbezug von Erkenntnissen aus der westlichen Medizin, der Physiotherapie und der Psychologie entstanden.
Technik
In der Shiatsu-Behandlung wird mit den Daumen, Händen, Ellbogen, Knien und Füßen in fließenden Bewegungen sanfter Druck auf die Meridiane (Energiebahnen) ausgeübt. Dabei werden Techniken wie Dehnen, Rotieren der Gelenke und Vibrieren angewendet. Auch schlichtes Halten an bestimmten Körperstellen kann zur Harmonisierung und Lösung von Spannungen beitragen. In der Regel wird der ganze Körper in die Behandlung einbezogen.
Wirkungsweise
Im Shiatsu erspüren wir den Energiefluß und regen ihn durch sanften Druck mit Fingern, Handflächen, Ellbogen und Knien an. Das Ziel ist das ungehinderte Fließen der Energie.
Shiatsu-Behandlungen erfahren die Klienten in der Regel als wohltuend entspannend und heilsam belebend: Ihre “Selbstheilungskräfte” werden angeregt und gestärkt.
Shiatsu wirkt vorbeugend gegen Störungen und Erkrankungen und unterstützt die Gesundheit. Außerdem kann es zur Begleitung anderer Therapien angewandt werden. Shiatsu wird in ruhigen fließenden Bewegungen auf einer weichen Matte am Boden ausgeübt.
Es fordert von den Praktizierenden neben der Technik eine respektvolle Achtsamkeit sich selbst und dem Klienten gegenüber.
Erst im Zuhören, Annehmen und Raumgeben entfaltet sich die besondere Qualität des Shiatsu als heilsame Berührung.
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